Bellemer Heiner Buchreihe: De Bellemer Heiner verzeehlt
2. Band ...vum Welttheater
Verkaufspreis 12.80 Euro
ISBN: 3-929893-18-5
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Vum Welttheater

Vum Welttheater

De Bellemer Heiner un des große Welttheater
August Heinrich - unser Bellemer Heiner - bleibt unvergessen! Kaum einem anderen Pfälzer wurde bis heute so viel Aufmerksamkeit zuteil wie ihm, kaum einer wurde so facettenreich beschrieben wie er. Er war mit Leib und Seele Pfälzer, liebte seine Heimat und seine Heimatgemeinde Bellheim über alles und ließ in seinen Gedichten keinen Zweifel daran, welchen Landstrich der liebe Gott besonders bevorzugt haben musste. Die „Palz“, davon war er überzeugt, die war „de Nawwel vun de Erd“. „Wer emol durch die weite Welt, E Räs ´gemacht, e schäni, Der fühl es stolz in seine Bruscht, E Palz gibt´s halt blos äni (...)“. So kennen ihn die Meisten, den Mundartpoeten, der den Pfälzern aus der Seele sprach, seine Heimat hoch leben ließ. Der Bellemer Heiner war aber auch einer, der mitten im Leben stand, der augenzwinkernd oder mahnend nicht zuletzt auch tagespolitische Ereignisse „aufs Korn“ nahm. Die Zeitung war für ihn das Medium, das seine Glossen in Reimform an den Leser brachte, das aber auch die „handwarme“ Aktualität in die Gedichte des Mundartbarden einfließen ließ. Das Wissen, Bildung und ein gerüttelt Maß an Lebenserfahrung prädestinierten den damals über 70-Jährigen geradezu, Kritik zu üben an Zeiterscheinungen, sie zu kommentieren, mit spitzer Feder zu glossieren. Er prangerte an und nahm kein Blatt vor den Mund. Sein Metier war die „Pälzer Sprooch“, die ihn reden ließ „wie ihm de Schnawwel gewachse war“. Kein Thema war ihm fremd, kein Anlass ihm nicht wichtig genug, nichts gab es, was er nicht reimen konnte, mit Herz und Verstand. Genau darin liegt der Reiz dieses Gedichtbandes.
Die Themen umspannen die damalige Weltpolitik, die besondere deutsch-deutsche Wirklichkeit als Mittelpunkt und Spielball der Großmächte; sie beziehen die Sorgen und Nöte des kleinen Mannes ebenso ein wie die Boulevard - Nachrichten aus den Europäischen Fürstenhäusern. Der 2. Band ist mit Zeichnungen des Bellheimer Künstler Herbert Gawrisch (Hegar) illustriert, für dessen Mitarbeit wir uns sehr herzlich bedanken.

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