Text Zeitzeugen

Schriftenreihe zur Orts- und Regionalgeschichte

Band 1:
Von „wildem Geist“ und Gastwirtschaften, von Festen und von Friedrichsbühl

Band 2:
Schriftenreihe zur Orts- und Regionalgeschichte

Bellheim in Vergangenheit und Gegenwart

 von beliebigen Dokumenten

Gebäude, Bodendenkmale, Kleindenkmale wie Grenzsteine, Grabsteine, Feldkreuze etc.

Text Reginalgeschichte

Text Dokumentation

Frühe Siedlungsspuren

 

3./2. vorchristliches Jahrtausend

Steinbeilfunde der jüngeren Steinzeit

1200 - 800 v. Chr.

Gräber aus der Urnenfelderzeit

4.Jh. n. Chr.

Gefäßfunde aus der Zeit der Römer

12. Juni 774

Ersterwähnung von „Bellinheim im Speyergau“ in einer Schenkungsurkunde von „Dultwin und Albnand“ an das Kloster Lorsch.

1103

Graf Hermann von Spiegelberg stiftet das Kloster Hördt und stattet es mit einer Vielzahl von Gütern aus, darunter sein Gut in Ort und Gemarkung Bellheim.

1249 - 1275

Ritter Hugo, genannt Havener, steht in Bellheim in Amt und Ehren.

1363

Bellheim wird an den Pfalzgrafen Ruprecht I. verpfändet.

1482 – 85

Die Pfarrkirche „mitten im Dorf“, wird auf dem Platz der heutigen katholischen Kirche errichtet.

1524

Die Pfarrkirche wird ein Raub der Flammen.

1550

Kurfürst Friedrich II. von der Pfalz (1544 – 1556) errichtet im Wald, nördlich von Bellheim, das Jagdschloss „Friedrichsbühl“.

Feb. 1657

Bellheim erhält durch eine Schenkung der Familie Burggraf sein erstes Schulhaus.

1697

Rijswijker Friedensschluß. Bellheim kehrt als Teil des Oberamtes Germersheim unter die Souveränität des Kurfürsten von der Pfalz zurück.

1702 – 1714

Im Gefolge des Spanischen Erbfolgekrieges gerät Bellheim zeitweise unter deutsche und französische Besatzung.

Mai 1700

Der Katholische Dechant von Heidelberg und der Stadtschultheiß von Mannheim versuchen die Bellheimer Protestanten unter Anwendung von Gewalt zur Annahme des katholischen Glaubens zu bewegen.

1723/24

Zwei neue Schulhäuser werden errichtet.

1743

Beginn des Baues der sog. Queichlinien.

1756

Die reformierte Kirche wird errichtet.

1766

Kurpfalz und Frankrei legen im Schwetzinger Vertrag die weitere Unterhaltung der Befestigung fest, die nach und nach erneuert wurde.

1789

Erneuerung der Queichlinien im Zuge der Koalitionskriege nach der französischen Revolution.

1797/1801

Das linke Rheinufer und damit auch Bellheim wird an Frankreich abgetreten.

30.05.1814

Bellheim wird mit dem ersten Pariser Frieden zum Grenzort, da sich die Grenze an der Queichlinie orientierte. Der Ort selbst mit seinen Ackerflächen gehörte zum Königreich Frankreich. Die Wiesen und der Gemeindewald jedoch zu dem von Österreich verwalteten Gebiet, welches später an Bayern fallen sollte.

1815

Österreichische Truppen ziehen in die Gegend zwischen Queich und Lauter ein.

1816

Die Pfalz wird Teil des Königreiches Bayern.

13. Juni 1849

Bayerische Infanteristen und Artilleristen liefern sich mit den Freischaren in den Straßen Bellheims ein Gefecht.

1851 – 54

Mehr als 320 Bellheimer kehren ihrem Heimatort den Rücken und wandern nach Amerika aus.

1854

Eine Cholera-Epidemie fordert in Bellheim ihre Opfer.

1868 – 72

Erbauung der neuen Nikolauskirche und der protestantischen Kirche.

1877

Die Straßenbeleuchtung wird auf Petroleum umgestellt.

1901

Die Königlich Landwirtschaftliche Winterschule erhält ein eigenes Schulgebäude.

1914 – 18

Bellheim wird befestigt, der Wald in weiten Teilen abgeholzt.

1930

Die französischen Besatzungstruppen verlassen die Pfalz.

März 1933

Die Nationalsozialisten übernehmen die Macht.

1937

Umwandlung der beiden Konfessionsschulen in eine „christliche Gemeinschaftsschule“.

30. Juni 1938

Als erstes Bad im Landkreis wird das Bellheimer Schwimmbad eröffnet.

1939

Bellheim wird im Gefolge des Zweiten Weltkrieges von Wehrmachtstruppen und Evakuierten belegt.

1939 – 45

Der Zweite Weltkrieg fordert viele Menschenleben – auch unter den Bellheimern.

1944

Seit diesem Zeitpunkt fallen auch in Bellheim Bomben.

März/April 1945

Amerikaner, anschließend Franzosen besetzen Bellheim.

Sept. 1945

Die ersten freien Wahlen nach der NS–Herrschaft finden auf Gemeindeebene statt.

1947

Volksentscheid über die Verfassung des Landes Rheinland-Pfalz

Juni 1948

Währungsreform

1953

Die zentrale Wasserversorgung und Kanalisation wird in Angriff genommen.

1959

Die Bellheimer Schulen ziehen in das neu errichtete Volksschulgebäude.

1967

Errichtung der Neuapostolischen Kirche.

1972/73

Errichtung der Hauptschule.

1972

Die Verbandsgemeinde Bellheim wird ins Leben gerufen.

1995

Errichtung der Realschule.

1998

Die Mallersdorfer Schwesternstation wird aufgelöst.

Text Führungen

Text Vorträge

Text Ausstellungen

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